Mögliche WLAN Security in Datalogic Mobile CE Terminals

 

WLAN ist zunächst einmal die Abkürzung für Wireless Local Area Network, was man mit "Kabelloses Lokales Netzwerk" übersetzen kann. Dahinter steckt ein -meist lokales- Funknetz, das es ermöglicht die Vorteile eines Netzwerkes mobil zu genießen. Alles was mit einem kabelgebundenen Netzwerk möglich ist, ist im Prinzip auch mit dem kabellosen (wireless) LAN möglich. Abgesehen von ein paar Sonderfällen, wie Hochgeschwindigkeitsnetze zur qualitativ hochwertigen Videoübertragung, oder andere Szenarien, für die man extreme Bandbreite (Datendurchsatz=Geschwindigkeit) benötigt.

Die Reichweite vom WLAN hängt grundsätzlich von verschiedenen Faktoren ab. Der wichtigste sind wohl die Räumlichkeiten und die direkte Umgebung. Daneben spielen Dinge wie Antenne natürlich eine entscheidende Rolle und die Sendeleistung des WLAN an sich muss natürlich in die Überlegungen mit einbezogen werden (viel hilft nicht immer viel ;-). Wenn man über die Reichweite von WLAN spricht muss man wissen, dass sich die Funkwellen quasi optisch ausbreiten. Das bedeutet, dass sich die Funkwellen ähnlich wie Licht ausbreiten. Daher ist es ideal, wenn zwischen Netzwerkkarte und Access-Point eine so genannte "Line of Sight", kurz LOS besteht, also eine direkte Sichtverbindung. Das ist natürlich in den meisten Fällen nicht gegeben, denn gerade bei Büronetzwerken befindet sich der Access-Point meist in einem anderen Zimmer oder auf dem Flur als in dem Zimmer, in dem der Laptop zum Beispiel genutzt werden soll. In solch einem Fall kann der Empfang eben durch die Wände gestört werden, denn die Funkwellen werden teilweise an den Wänden absorbiert und reflektiert. Nicht nur Wände können aber störend wirken, sondern auch andere Gegenstände und Flächen wie z.B. Fahrstühle, Tiefkühlbereiche, Brandschutztüren, etc. Ebenfalls sind die Decken teilweise störend, da hier meist viel Metall (Stahlbewehrung) verbaut wurde. Wenn das Dach sogar noch ein metallisches Kassettendach mit einem Kassettenabstand von etwa 13 cm ist, dann kann man hier von einem "Wellenbrecher" sprechen. Ist das entsprechende Material auch noch stark elektrisch leitfähig ist, dann wird dieser Effekt noch verstärkt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Reichweite von WLAN ständig verbessert wird (nicht durch mehr Leistung, sondern durch komplexere Modulationverfahren und sensiblere Empfänger). Die Reichweite von 802.11b (11MBit und 2,4GHz) und 802.11g (54MBit und 2,4GHz) ist in etwa gleich (in Gebäuden ca. 20-50m, im Freifeld ca. 50-300m). Aber was nützt es einem, wenn das abgestrahlte Signal empfangen werden kann, aber nicht "entschlüsselt" werden kann, weil das Rauschen (Störungen) fast genau so stark ist wie das Signal selbst?
Wichtiger ist vielmehr der SNR Wert (Signal-Rausch-Abstand). Dieser Wert gibt den Abstand der eigentlichen Nutzsignalstärke zur Rauschsignalstärke an. Dieser Wert sollte bei Funkvermessungen ausschlaggebend sein, nachdem vorab eine Spektrumanalyse gemacht wurde, welche Störquellen vorhanden sind ud in wlecher max. Stärke.

Bei 802.11a (54MBit und 5GHz) allerdings sehr viel niedriger, was damit zusammenhängt, dass bei höheren Frequenzen die Dämpfung höher ist. Will man eine Funkzelle von 2,4GHz umrüsten auf ein 5GHz System, benötigt man ca. 5-7 mal so viele Access Points. Vorteil der 5GHz Technologie ist die bisher geringe Verbreitung und damit wenige Störquellen.

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